Der Rabe das bekannteste Gedicht von Edgar Allan Poe sende ich heute zum ABC Foto. Besser gesagt das Bild eines Raben.
Ich mag Raben und ich mag Poe. Naja wie Ihr wisst ich mag es immer gern etwas schaurig-mystisch 😉

Das Gedicht hat er 1845 geschrieben und es besteht aus 18 Versen. Das könnte dann doch etwas zu lange hier werden. Wenn Ihr mögt schaut doch mal im Internet nach dem Gedicht.
Ich halte mich an eine kurze Inhaltsangabe.
Eine stürmische Dezembernacht, ein trauernder Mann und ein sprechender Rabe der immer nur das eine Wort sagt:
"Nimmermehr"
Der Erzähler sitzt nachts allein in seiner Bibliothek und versucht, seinen Schmerz über den Tod seiner geliebten Lenore durch das Lesen alter Bücher zu vergessen.
Er hört ein Klopfen an Fenster und Tür. Als er das Fenster öffnet fliegt ein Rabe herein und lässt sich auf einer Büste der Pallas Athene
(Göttin der Weisheit) nieder.
Zuerst ist der Mann amüsiert und fragt den Vogel nach seinem Namen.
Der Rabe antwortet stets mit dem einen Wort: „Nimmermehr“ (Nevermore).
Der Erzähler stellt dem Vogel immer mehr Fragen, zum einen ob es bald Besserung für seine Trauer und seinem Schmerz gibt, dann fragt er nach einem Wiedersehen mit Lenore im Jenseits. Und jedes Mal ist die Antwort „Nimmermehr“.
Er verzweifelt er immer mehr und am Ende wird er wütend und befiehlt dem Raben zu verschwinden, doch dieser bleibt unbeweglich sitzen.
Er verfällt dem Wahnsinn ... der Trauer ...?!
Dieses Gedicht ist ein Meisterwerk der Schauerliteratur und bekannt für seine „musikalische“ Sprache, seine eindringliche Rhytmik und düstere Atmosphäre.
Es ist ein ganz intensives Gedicht, vielleicht auch durch die damalige Ausdrucksweise nimmt es mich immer wieder „gefangen“.
Eigentlich hatte Poe an einen Papagei gedacht, denn es musste ein Vogel sein der sprechen kann. Zum Glück wusste er auch von der Sprachfähigkeit der Raben.
Er passt doch auch viel besser zu dem düstere Ton als ein bunter Papagei. Er gilt ja in vielen Kulturen als Bote der Zwischenwelt, als weiser düsterer Begleiter.
Raben war auch die Weggefährten von Odin. In der nordischen Mythologie besaß Odin zwei Raben: Huginn und Muninn. Der eine steht für das Denken, der andere für das Erinnern.
So Ihr Lieben, nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende, sende Euch liebe Grüße und meinen Beitrag zu Elfi’s ABC Foto.
Kirsi
Hallo liebe Kirsi,
da es gerade auf den Feldern für Raben und Dohlen wenig zu fressen gibt, kommen sie auch häufig in unseren Garten. Sie durchwühlen dann das nasse Laub und finden gelegentlich noch ein paar Nüsse vom Herbst oder bedienen sich an den Zieräpfeln oder Mispelfrüchten. Nun ja, sie haben auch Hunger und deshalb lasse ich sie einfach. Extra Futter gibt es allerdings nicht.
Werde mir gleich mal das Gedicht durchlesen. Für den Buchstaben R hattest du eine wundervolle Idee.
Herzliche Grüße
Arti