Ein Weihnachtsgruß mit einer schneebedeckten Tanne

Markt und Straßen stehn verlassen

Weihnachten von Joseph von Eichendorff

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff)

Für mich eines der schönsten Weihnachtsgedichte überhaupt!

Ich wünsche allen ein friedvolles, besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest

und bedanke mich für alle die netten „Gespräche“ und Besuche hier auf meinem Blog!

Kirsi 😉

3 Gedanken zu “Markt und Straßen stehn verlassen

  1. Hallo liebe Kirsi,
    ein wirklich schönes Gedicht.
    Auch ich wünsche Dir noch ein wunderschönes besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Deiner Lieben und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

    Liebe Grüße
    Biggi

  2. Auch dir liebe Kirsi ein frohes Fest im Kreise deiner Lieben.

    Herzliche Grüsse

    ¯¨˜“ª¤.☆.¤ª“˜¨¨˜“¨
    Feliz Navidad
    ¯¨˜“ª¤.☆.¤ª“˜¨¨˜“¨

    N☼va

  3. Liebe Kirsi,
    das Gedicht von Eichendorff ist wirklich zeitlos wunderbar und fängt mit Worten den ganzen Zauber der Weihnacht ein.

    Frohe und gesegnete Weihnachten Dir und Deinen Lieben,
    mit weihnachtlichen Grüßen
    moni

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