Adolph Kolping und Heilig Geist

Heute gehen wir nochmal zur Kirche Heilig Geist in Sarstedt. Was ich unbedingt wissen wollte bei meinem ersten Blick auf die Kirche war was das neben dem roten Altkleidercontainer ist. Eine Art Grotte oder Schrein, wie man das genau nennt weiß ich nicht. Vielleicht könnt Ihr ja helfen.

Kath. Kirche Heilig Geist in Sarstedt
August Kolping Erinnerung

Adolph Kolping (geboren in Kerpen 1813 – 1865 in Köln gestorben) war ein Gesellenvater, Priester und Sozialreformer und ein Vorbild unserer Zeit, wie auf dem Schild vermerkt!
Auf Wunsch seiner Eltern erlernte er mit 12 Jahren das Schuhmacherhandwerk. Auf seiner Wanderschaft lernte er die oft menschenunwürdigen Lebensbedingungen und Lebensweisen der Handwerksgesellen kennen, welche ihn zu tief entsetzten.
Eine Krankheit zwang ihn als 22jährigen den Handwerksberuf aufzugeben. Im Alter von 24 Jahren ging er auf das Gymnasium um danach zu studieren und Prieser zu werden.
Im Jahr 1845 empfing er die Priesterweihe. Er gründete durch die Zusammenlegung von einigen Gesellenvereinen den „rheinischen Gesellenbund“, welcher sich ab 1951 „katholischer Gesellenverein“ nannte. Daraus entwickelte sich dann das Kolpingwerk.
In der Kürze liegt die Würze … im Internet gibt es noch vieles über ihn zu lesen.

Ein herzliches Willkommen

habe ich dann in dem Nebeneingang vorgefunden.
Nicht nur der Torbogen ist schön, auch das Schild fand ich sehr nett gestaltet!

Willkommen an einer Kirchentür

Dies Schild hängt direkt am Eingangstor, und bevor ihr fragt, nein ich bin nicht hineingegangen.
Ich war sozusagen „auf Abruf“ mit dem Handy und erwartete jeden Moment einen Anruf. Und nein da mag ich dann nicht so gerne die Menschen stören die dort wirklich Ruhe und Stille genießen.
Hätte ich aber mehr Zeit gehabt wäre ich garantiert hineingegangen.
Mein Beitrag heute für Artis Schilderwald.
Liebe Grüße

Kirsi

15 Gedanken zu “Adolph Kolping und Heilig Geist”

  1. Liebe Kirsi,

    schön, dass du uns noch mal zu dieser hübschen Basilikum mitnimmst.
    Die Felsenvertiefung in der Kirche, die Adolph Kolping gewidmet wurde, würde ich als Grotte bezeichnen.
    Einen Schrein kenne ich eher in der Bedeutung von Aufbewahrungsschränken, -truhen innerhalb von Kirchen, reichlich verzierte
    Möbelstücke etc. zur Aufbewahrung von allem Möglichen, Kunstgegenständen, aber auch von Gebeinen, Bildern. Aber beides sind wohl Verehrungs- und Anbetungsorte.
    Der Torbogen ist wirklich sehr schön gestaltet und typisch für den Norden sind die Türgriffe in Form von Schiffen. Ich mag sie sehr.

    Finde ich super, dass diese Kirche geöffnet ist, aber deine Einstellung, sie an diesem Tag nicht zu betreten, kann ich voll und ganz verstehen. 🙂

    Liebe Grüße
    Christa

  2. Vielleicht hat es ja mit der Jährung der Seligsprechung von Kolping zu tun und diese Kirche war mit dabei als Wallfahrtsort bei Prozessionen? Sieht jedenfalls sehr schön aus und ich finde solche Ehrungen immer toll und etwas ganz besonderes. Schon allein dieses „Schild“ ist klasse, aber auch die anderen die du zeigst. Geöffnet zu sein ist in „normalen“ Zeiten schon nicht so üblich, aber dann auch jetzt finde ich klasse.

    Wünsche dir noch einen schönen Tag und sende liebe Grüsse zu

    Nova

  3. Das könnte man auch eine Gedenknische nennen, eher aber eine Grotte. Auf jeden fall Vandalen sicher. Ein sehr schönes Detail ist die geschmiedete Türklinke.
    L G Pia

  4. Hallo Kirsi,
    Kerpen ist ja nicht all zu weit weg von meinem Wohnort und so ist das Kolpingwerk hier eine sehr angesehene Organisation, die sich inzwischen um die allgemeine soziale Förderung diverser Minderheiten kümmert. Da freut es mich umso mehr, dass es auch bei euch so eine „Ehrenecke“ für Adolph Kolping gibt. Er hat es sich wahrlich durch sein Wirken verdient.
    Ja, das Schild mit der Einladung gefällt mir auch gut und lässt sicher den ein oder anderen Unentschlossenen mal neugierig eintreten. Dass du in Erwartung eines Anrufes draußen geblieben bist, ist sehr respektvoll und daran könnten sich Viele ein Beispiel nehmen.

    Ich habe mich sehr über deinen Post und die Schilder in und an der Kirche gefreut und bedanke mich recht herzlich dafür.
    Sei lieb gegrüßt von
    Arti

    1. Ja da ich wusste das es bald läutet … nein dann „traue“ ich mich nicht bzw. ich mache es wirklich sehr ungern. Mich nerven schon manche Handys so in der Stadt oder im Laden und da herrscht ja nicht mal Ruhe.

  5. Oh, ich hätte zumindest in die Kirche hineingeschaut und meine Neugierde befriedigt, vielleicht wäre ja niemand in der Kirche gewesen?
    Das äußere Umfeld und Kirche selbst gefällt mir sehr gut!
    Die Gedenkstätte könnte auch eine Gruft sein, ich sehe Bretter am Boden, da geht es hinunter.
    LG Heidi

  6. Ja das stimmt ich wusste nicht ob jemand drin war. In der Zeit als ich fotografiert habe ist keiner drinnen gewesen. Aber nein ich konnte mich nicht überwinden und meine Neugier in Zaum halten 😉

  7. Schön, dass an diesen bedeutenden Mann erinnert wird. Er hat für die Menschen wirklich viel getan. Übrigens haben auch heute noch alle Wandergesellen freie Unterkunft in jedem Kolpinghaus. Freundliche Schilder sind doch viel einladender als stumpfe Verbotsschilder.
    LG
    Magdalena

  8. Auch schöne Schilder gibt es dort und der Türgriff ist auch etwas besonderes.
    Ich wuerde sagen es ist eine Nische zum Gedenken für Kränze, vielleicht war dort ja früher ein Fenster. Wissen tue ich es nicht!
    Liebe Grüsse, Klärchen

  9. Liebe Kirsi,
    ich bin gerade von deinem schönen Beitrag auf der Wikipediaseite über Sarstedt gelandet und habe mich festgelesen. Das ist eine Stadt mit höchst interessanter Geschichte. Und natürlich musste ich daran denken, dass ich vorhin noch bei der Arbeit am Buch geschrieben habe, dass ich das Bloggen so mag, weil man ständig Neues dazu lernt. Und ich habe einen Ohrwurm im Kopf. Ist dir Peter Sarstedt ein Begriff: Where do you go to my lovely? Auf die Kolpingfamilie wurde ich vor vielen Jahren durch einen meiner Patienten aufmerksam, der ihr angehörte.
    Herzliche Grüße – Elke

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