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Am Samstag auf dem Weg zum Markt ist er uns in’s Netz gegangen! Ein kleiner Buntspecht hockte völlig verängstigt und verwirrt am Straßenrand der Bundesstraße. Er flog nicht davon, war so taumelig und deswegen haben wir gewendet und sind nochmal zurückgefahren. Hiervon habe ich leider keine Fotos, aber so knapp hinter einer Kurve, mit Warnblinklicht und dann damit beschäftigt den armen, kleinen Kerl einzufangen, ohne ihn zu Tode zu erschrecken, da stand mir der Sinn nicht nach Fotos.

Endlich ist es gelungen und mein Mann hatte den kleinen Kerl in den Händen. Tja und wohin nun mit dem Specht?

In’s Netz gegangen

Eine wirklich gute Alternative war das Mehrweg Frischenetz vom NABU nicht, aber das einzige was irgendwie „spechttauglich“ gewesen ist. So schön verpackt verfrachteten wir ihn in meinen Fußraum und machten uns auf den Weg zur Tiho Hannover.

Verletzter Jungspecht auf dem Weg zur Tiho im NABU Mehrzweck Frischenetz. Im wahrsten Sinne des Wortes in's Netz gegangen
Werbung wegen Namensnennung aber ohne Vergütung
Ankunft mit dem kleinen verletzten Buntspecht in der Tiho Hannover
Ankunft bei der Tiho Hannover
Verletzter Jungspecht in der Tiho Hannover aus dem Netz befreit
Professionelle Hilfe von einer sehr netten Tierärztin. Er hat ganz schön geschimpft als er aus dem Netz herausgeholt wurde 😉

Wir bekamen eine Findlingsnummer und er kam zum Röntgen. Nun warten wir auf eine Rückmeldung der Tiho, ob der kleine Findling bereits wieder ausgewildert werden konnte oder er sich noch ein wenig erholen muss.

Ich halte Euch auf dem Laufenden und erzähle wie die Geschichte mit „unserem“ Specht ausgegangen ist.

Für mich nicht Alltäglich sende ich meinen Beitrag heute zu Arti

Liebe Grüße und einen schönen Mittwoch und haltet dem Specht die Daumen 😉

Kirsi

Ebenfalls verlinkt bei Our World Tuesday und morgen beim DND und am Freitag zum Freutag

21 thoughts on “In’s Netz gegangen”

  1. Hallo liebe Kirsi,

    so ein Erlebnis ist ganz sicher nicht alltäglich und ich finde es absolut lobenswert, dass ihr euch des Spechtes angenommen habt. Wahrscheinlich ist er im Flug gegen eine Autoscheibe geprallt und saß deshalb benommen am Straßenrand. Die Leute von der Hochschule wissen sicher bestens was zu tun ist und werden ihn bestimmt gesund pflegen damit er wieder zurück in die Natur kann. Auf jeden Fall ist so ein Mehrweg-Frischenetz sehr variabel einsetzbar :)))
    Vielen Dank für diesen schönen Bericht über die Rettung des Buntspechtes und dem kleinen Patienten schicke ich liebe Genesungswünsche.

    Sei herzlich gegrüßt von
    Arti

    1. Das kann ich ja dann auch nicht einfach so weiterfahren, okay bei einer Schnellstraße oder Autobahn ist das was anderes, aber so viel Verkehr herrscht da nicht (zum Glück für den Specht). Ja ich nehme auch an das er wohl gegen ein Auto geflogen ist, mal schauen was die berichten

  2. Wie schön, dass ihr gewendet habt. Ist ja nicht ganz ungefährlich eine solche Aktion auf der Strasse. Aber dank euch kann er hoffentlich bald wieder in seinem Revier leben.
    Jede Kreatur und ist sie noch so klein hat doch anrecht auf ein Artgerechtes leben.
    L G Pia

    1. Bei dieser Strasse geht das, da gibt es viele Haltemöglichkeiten und kleinere Parkplätze. Ja und wenn er es wirklich nicht schaffen sollte wenigstens eine Erlösung vom Leid (was ich aber nicht hoffe)

  3. Sehr außergewöhlich liebe Kirsi,
    ich finde es sehr gut, dass du den Kleinen zum Tierarzt gebracht hast.
    Ich denke mal, das macht nicht Jeder und ich kann mir vorstellen, dass er mächtig gemeckert hat.

    So schön dokumentiert und fotografiert, das gefällt mir sehr.

    Lieben Gruß Eva

  4. Liebe Kirsi,

    was für ein berührender Bericht – wie gut, dass Ihr zum rechten Zeitpunkt dort wart und den kleinen Kerl retten und zur Tiho bringen konntet! Nun bin ich gespannt, wie es mit ihm weiterging, und drücke fest die Daumen.

    Viele liebe Grüße schickt dir
    Ocean

  5. Was für ein Erlebnis, liebe Kirsi,
    hoffentlich erholt sich der Specht rasch wieder und ihr könnt sagen „Ende gut…alles gut“!
    Zum Glück ist so eine Begebenheit außergewöhnlich, gell. Denn nicht immer ist jemand wie ihr zur Stelle, um die richtigen Rettungsmaßnahmen einzuleiten.
    Lieben Gruß
    moni

  6. Daumen hoch, liebe Kirsi, dem kleinen bunten Kerl habt ihr wohl das Leben gerettet.
    Wie gut, dass ihr angehalten und ihn zum Tierarzt gebracht habt. Ich drücke ihm ganz fest die Daumen, dass
    er bald wieder total fit ist und in die Wildnis kann.:-)

    Oh ja, bitte weiter berichten, was aus ihm geworden ist.

    Auf jeden Fall eine nicht alltägliche Begegnung, die es verdient hat, heute hier in den Mittelpunkt gerückt zu werden.

    Liebe Grüße und hab einen schönen Abend
    Christa

  7. Für diese Situation wäre ich nicht gerüstet gewesen, weil kein Netz!
    Da bin ich aber nun mal ganz schön neugierig, wie die Geschichte ausgehen wird?
    Gut, das ihr ihm helfen konntet!
    LG Heidi

  8. Ach wie schön liebe Kirsi♥ So klasse von euch dass ihr ihn nicht einfach habt sitzen gelassen und zum TA gefahren seid. Diese Begegnung war wirklich nicht alltäglich und schön wenn du berichtest was aus ihm geworden ist.

    Liebe Grüsse

    N☼va

  9. Liebe Kirsi,
    wiedereinmal bin ich die Letzte und so hoffe ich, dass es dem kleinen Specht mittlerweile schon so gut geht, dass er wieder ins Freie entlassen werden kann.
    Ich finde es ganz toll, dass Ihr ihn gerettet habt und für einen Tierliebhaber ist es sogar jeder Spatz wert, dass ihm geholfen wird.

    Liebe Grüße und hab‘ ein schönes Wochenende – mit positiven Nachrichten vom Buntspecht 😉

    Elisabetta

  10. Liebe Kirsi,
    im Garten hätte ich sicher auch versucht, dem Kleinen zu helfen, aber auf der Straße…ich glaube, da hätte ich auch nichts zum Einfangen dabei gehabt. Gut, dass du auf die Idee mit dem Netz gekommen bist. Ich hab solche Einkaufshelfer auch, aber ich wäre sicher nicht drauf gekommen.
    Daumendrücken, dass es der kleine Buntspecht wieder in den Wald schafft.
    LG Sigrun

  11. Hoffentlich geht es dem Specht inzwischen wieder gut. Wäre schön wenn er wieder ausgewildert werden kann.
    Diese Netze habe ich auch immer bei mir, aber ob ich in dem Moment darauf gekommen wäre, bezweifel ich 😉

  12. So traurig die Geschichte ist, hoffentlich mit gutem Ausgang, so schön ist es doch, so ein Tier mal so ganz nah sehen und fühlen zu können… Buntspechte gibt es hier reichlich, und nun, da die Jungen ausfliegen, haben wir auch mal einen Grün- oder Schwarzspecht im Garten auf Nahrungssuche… Lieben Gruß Ghislana

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