Die Besonderheit einer Viktoriakutsche ist der abnehmbare Kutschbock. So ist es möglich direkt von der Sitzbank die Kutsche selbst zu lenken. Empfehlen würde ich diese Fahrweise allerdings nur mit wirklich gut ausgebildeten Kutschpferden. Wir haben es ausprobiert mit unseren beiden Kaltblutdamen und ja es ist wirklich ein ganz anderes Fahren.

Viktoriakutsche mit Schleswiger Kaltblutgespann
Salbeiblüte (im Hintergrund), vorne Vanda – beide schauen nach Ihrem Kutscher, der für einen kurzen Moment vom Kutschbock gestiegen ist, damit ich dieses Foto machen kann.

Viktoria ist der Name für einen bestimmten Kutschentyp. Gebaut von dem englischen Wagenbauer Cooper, welcher 1869 anlässlich des Einzuges der britischen Königin Victoria diesen Wagentyp geschaffen haben soll. Es gibt aber keine wirkliche Bestätigung für diese Annahme, nur die Namensgleichheit 😉 In Paris hatte es nämlich schon früher Kutschen mit der Bezeichnung Victoria-Kalesche gegeben.

Viktoriakutsche mit offenem Türchen zum Einsteigen für eine Kutschfahrt

Die offene Tür sende ich heute zu Nova’s T in die neue Woche und mein V zum Projekt ABC.

Euch allen einen schönen Sonntag gewünscht

Kirsi

21 thoughts on “Was eine Viktoriakutsche so besonders macht”

  1. ….das ist wahrlich ein „königliches Gefährt“ – schön, dass es noch noch was edles gibt – da sind natürlich auch die „zwei PS“ gemeint!!!!
    Schönen Gruß,
    Luis

  2. Liebe Kirsi,

    toll sieht die Kutsche aus, sehr edel mit den roten Polstern! Damit zu fahren ist bestimmt ein einzigartiges Erlebnis .. und interessante Informationen dazu.

    Eure Pferde sind so schön – und sie tragen ganz besondere Namen.

    Viele liebe Sonntagabendgrüße zu dir, und einen guten Wochenstart wünscht dir
    Ocean 🙂

  3. Liebe Kirsi,
    solche Kutschen üben eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Sie sehen wunderschön aus und man fühlt sich sofort in eine andere Zeit versetzt.
    Liebe Sonntagsgrüße
    moni

  4. Sehr beeindruckend, so ein Gefährt.
    Sieht direkt auch noch bequem aus, so auf dem roten Samt, sitzt man sicher weich.
    Was man ja von den „normalen “ Kutschen nicht behaupten kann 😉
    Ein tolles Beispiel für das „V“
    Liebe Grüße
    Jutta

  5. Erst einmal auch ein Danke an die beiden Kaltblutdamen dass sie so schön posiert haben♥ Tolle Pferde habt ihr, da geht mein Herz direkt wieder auf, und die Kutsche ist ein absoluter Traum. WoW, was für ein Schmuckstück, und damit rumzufahren ist bestimmt auch jedes Mal ein Erlebnis sowie der HIngucker schlechthin. Beame mich dann mal eben schnell rüber, mit Möhrchen versteht sich ;-)))

    Danke dir vielmals für das klasse, aussergewöhnliche T und dass du mit dabei bist. Wünsche dir einen superschönen Wochenstart und sende liebe Grüssle rüber

    N☼va

    1. Ja damit sind wir schon aufgefallen, so etwas sieht man ja wirklich nicht alle Tage, solch eine alte Kutsche (auch wenn nicht mehr alles original daran ist). Eine guten Wochenstart wünsche ich Dir auch 😉

  6. Liebe Kirsi —> Daumen hoch !!!
    So ein toller Beitrag mit Kutsche und Pferden . Das ist in der heutigen Zeit wirklich eine Besonderheit.
    Die Kutsche ist ja sehr edel gepolstert und wird sicher die Stöße von den Straßeneunebenheiten ein wenig
    abfedern. Das ideale, romantische Hochzeitsgefährt *gg*

    Liebe Grüße und hab eine wunderbare neue Woche
    Herzlichst Elisabetta

  7. Oh, das ist sehr cool, dass ihr eine eigene Kutsche habt. Ich selbst bin bisher bis auf wenige Ausnahmen meist nur mitgefahren – aber vor Jahren habe ich bei einem Kutschturnier in unserem Reitverein mal die „Bockrichterin“ gegegeben. Da bin ich mit diversen Teilnehmern mitgefahren, um ein Auge darauf zu haben, dass sie keine Abkürzungen nahmen und dergleichen. Das war sehr cool… aber so tolle Kutschen wie eure Victoria hatte meiner Erinnerung nach keiner von denen.

    1. Ich glaube zu einem Kutschenturnier passt solch eine Kutsche auch nicht, die würde ganz schön ächzen und so eine ideale Kurvenlage hat sie auch nicht!

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