Industriebrache verfallen

Verlassen Vergessen Verfallen

Bestimmte Gebäude und Orte ziehen uns an. Diese alte Industriebrache haben wir zwischen Rostock und Warnemünde entdeckt.
Das Gelände durfte Betreten werden (was mich ein wenig wunderte). Wir dachten vielleicht ist es ja doch nicht so verlassen wie wir denken und wir finden jemanden und können uns ein wenig unterhalten.
Falk tippte auf einen Gerüstbauer, aber auch bei einem Blick um die Ecke war niemand zu sehen. Der LKW war auch abgemeldet, also ist es vielleicht nur noch ein Lagerplatz?

Vergessenes Dreirad
Das Dreirad mutet irgendwie merkwürdig an

Im Hafengebiet von Wismar entdeckten wir dieses verlassene Industriegebäude.
Falk fand besonders den Spruch “Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz vermindert die Unfallgefahr” gut 😉

Nicht verlassen, ich konnte sehen dass das Haus bewohnt ist, aber irgendwie vergessen wirkt diese alte Villa auf mich. Hier wird sich wohl demnächst etwas zum Besseren wenden.

Verfallene Villa
Echt Vintage (dank Filter)

Auch für diese beiden Doppelhaushälften hege ich Hoffnung auf eine Sanierung. Die nebenstehenden Häuser sind alle schon restauriert.

Heruntergekommenes Doppelhaus

Ganz in der Nähe ist der Hafenspeicher von Dassow. Leider habe ich keine Fotos vom früheren Zustand gefunden. 2017 begann die Sanierung dieses Gebäudes und heute können dort Ferienwohnungen gemietet werden.

Speicher Dassow

Beenden möchte ich meine Architektur-Rundreise mit dem Leuchtturm von Warnemünde. Dieser wurde 1897/98 gebaut und ist heute noch in Betrieb. Allerdings gab es auch bei diesem umfangreiche Sanierungsmaßnahmen über einige Jahre. Ich finde es hat sich gelohnt diesen schönen alten Turm zu erhalten. Er ist heute Wahrzeichen der Stadt und ein Touristenmagnet.

Leuchtturm Warnemünde

Euch allen ein schönes Wochenende und liebe Grüße

Kirsi

Verlinkt bei Friday Bliss

22 Gedanken zu “Verlassen Vergessen Verfallen

  1. Impressive views dear Kirsi. It arouses my imagination always when I see houses or homes being neglected and in bad shape. I ask myself what happened to the people who once lived there. In my neighbourhood there is one small house in ruins and I wonder when it will be totally demolished.

  2. Moin, liebe Kirsi,

    wieder mal äußerst interessant, was du uns zeigst. Ich finde solche Gelände ja auch sehr spannend, aber leider auch gefährlich (Einsturz usw.). Deswegen hat mich auch das Kinderdreirad irritiert. Hoffentlich wurde das da nur entsorgt und bedeutet nicht, dass da auch Kinder spielen!
    Diese Villa und die Doppelhaushälften sehen beide aus, als wenn sich darin schwarzer Schimmel breit gemacht hätte. Ich weiß nicht, ob sich da eine Sanierung noch lohnt. Auf jeden Fall könnte sie böse teuer werden.

    Alles Liebe und ein schönes Wochenende wünscht
    Maksi

    1. An schwarzen Schimmel hat auch Falk gedacht, aber würde man dann noch in dem Haus wohnen? Der ist ja auch sehr gesundheitsschädlich.
      Ja und die Kosten sind wirklich sehr teuer bei Schimmel, vielleicht haben die Besitzer ja Glück und es schaut nur so düster aus

  3. Sehr interessant liebe Kirsi und auch schön, dass das Gelände betreten werden durfte.
    Da ist doch einiges zu fotografieren.
    Ich habe da auch noch ein paar Gebäude von Wismar. Allerdings hätte ich da noch mehr machen können, aber
    nun guit.
    Hier fällt immer wieder das Internet uas, es ist zum Davonlaufen.
    Aber man muß sich wohl mit gewissen Dingen abfinden.
    Habs fein und liebe Grüße Eva, deren Freund nun als genesen gilt.
    Trotz COPD 2 hatte er keinerlei Probleme und darf nun nach 14 Tagen wieder raus. Freu!

    Liebe Grüße Eva

  4. Oh, toll! Verlassenen Gebäuse ziehen mich auch unwiderstehlich an. Das Abenteuer des kleinen Mannes, sozusagen.
    Das Dreirad gefällt mir ja besonders gut als Motiv.
    Und die Doppelhaushälften wären ja SO schön, wenn man sie renovieren würde… so was stimmt mich doch immer etwas traurig.
    LG
    Centi

  5. Liebe Kirsi,
    “lost places” sind fotografisch immer spannend. In Westdeutschland findet man sie kaum noch und wenn, dann darf man sie selten betreten. Im Osten gibt es offenbar nach wie vor noch mehr verfallene Objekte, obwohl seit der Wiedervereinigung ja nun auch schon wieder 30 Jahre ins Land gegangen sind. Als wir Mitte der 1990er Jahre mit dem Wohnmobil Urlaub in den “neuen” Bundesländern gemacht haben, hätte man Fotos über Fotos machen können. Einiges habe ich auch fotografiert, aber natürlich noch analog. Da sparte man natürlich an Filmmaterial. Ich erinnere mich noch dunkel an ein altes Klinikum, das ich eigentlich nur aus dem Auto heraus gesehen habe, das aber meine Fantasie noch jahrelang beschäftigt hat. Ich habe sogar mal mit einem Roman angefangen, der dort spielen sollte. Daraus ist aber nie etwas geworden. Danke für die interessanten Fotos.
    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende – Elke

    1. Es freut mich das Dir mein Verloren-Beitrag mit den Fotos gefallen hat liebe Elke. Ja bei analogen Fotos da konnte man nicht 10x das gleiche Motiv aufnehmen. Ach wenn ich daran noch denke …

  6. Ganz tolle Lost Places hast du mitgebracht. Ja, sowas zieht auch mich magisch an, und echt klasse dass ihr rauf konntet. Ist ja meist verboten. Mit dem Schild geht es mir ebenfalls so…ist ja auch tatsächlich so. Denke mal das kennt ihr ebenfalls.

    Wünsche euch ein wundervolles erstes Adventswochenende und sende liebe Grüssle rüber

    Nova

    1. Vielen lieben Dank Nova. Ja ich kenne eigentlich keinen der sich nicht doch von solchen Grundstücken und Gebäuden angezogen fühlt (jedenfalls ein wenig 😉

  7. Wenn die Gebäude und Gelände doch erzählen könnten. Von ihrer Blütezeit und dem Niedergang. Sie werden ja nicht zu Kompost wie die fallenden Blätter im Herbst, aber ev. entsteht auch auf den Brachen irgendwan einmal etwas NEUES.
    Dir einen angenehmen Start der Adventszeit.
    wünschen Ayka und ihre Begleiterin

  8. Ich mag diese Art der Fotografie sehr. Alt, verfallen, verlassen. Da kann man viel raus holen. Ich muss mich mal bei uns umsehen…da gibt es bestimmt auch etwas in der Art, das man fotografieren könnte.

    LG
    Sandra!

  9. Liebe Kirsi,
    es gibt wirklich Gebäude, um die es richtig, richtig schade wäre, würde sich niemand um die Restaurierung kümmern. So z.B. beim Leuchtturm oder den Privathäusern, von denen eines zu Ferienwohnungen umgewidmet wurde. Was das Gelände mit den vielen Gerüsten betrifft, frage ich mich schon, ob da noch jemand etwas damit macht. Denn wenn nicht, wäre es traurig um all die Metall-Teile, die gut recycelt werden könnten. Und die Fabrik mit dem Spruch “Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz ….” bietet in jedem Flal noch tolle alte Ziegel, die hoffentlich bei einem eventuellen Abbruch noch verwendet werden. In der Toskana habe ich auch einige alte, zum Teil verfallene Häuser gesehen. Aber teilweise eben auch erfahren, dass die Steine der alten Häuser für den Bau neuer Gebäude verwendet werden… So sollte es sein, finde ich….
    Schönes Wochenende und einen angenehmen ersten Advent
    aus dem verschneiten Rostrosenhausen
    von der frischgebackenen Oma Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2021/11/mit-tina-und-goga-durch-wien-teil-2.html

  10. Liebe Kirsi,
    bei der Industriebrache hätte ich auch gedacht, dass sich da noch etwas tut. Auf einem Bild habe ich sogar ein Kinderfahrrad gesehen, kann mir kaum vorstellen, dass ein Kind sein Fahrrad einfach so stehen lässt.
    Bei den anderen alten Gebäuden ist es sehr schade, dass sie in einem solchen Zustand sind, hoffentlich werden sie irgendwann saniert.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Ja Du hast richt geschaut das ist ein Dreirad. Ich finde auch es wirkt so völlig deplatziert dort, das musste ich unbedingt im Bild festhalten.

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